Clouddienste – Onlinespeicher

Inzwischen gibt es unenedlich viele Anbieter von Speicherplätzen, sogenannte Cloud-Dienste im Netz.
Man muss vorweg sagen, dass alles, was man im Internet macht auch Spuren hinterlässt, angreifbar ist und eventuell auch öffentlich gemacht wird.
Also wäre ich vorsichtig mit sehr intimen oder streng vertraulichen Dateien. Die haben meiner Meinung nach nichts im Netz zu suchen.
Natürlich setzen alle Dienstanbieter höchste Priorität auf den Datenschutz und Verschlüsselungstechniken.

Aber wenn Hacker unbedingt Zugriff auf bestimmte Daten haben wollen, dann bekommen sie ihn auch. Das ist nur eine Frage des betriebenen Aufwandes.
Ich persönlich mache mir nur wenig Sorgen darum, dass jemand meinen Account bei Dropbox, Google Drive oder Microsoft‘s Onedrive hackt und die darin enthaltenen Fotos veröffentlicht. Die meisten habe ich ja auch schon veröffentlicht. 😛 Die meisten großen, die ich hier auch schon aufgeführt habe, bieten inzwischen eine Menge kostenlosen Speicherplatz für Fotos, Videos und andere Dateien. Außerdem bieten sie inzwischen eine sehr gute und einfach zu bedienende Software und die entsprechenden Apps für das Smartphone oder Tablett.

Damit kann man alle Daten immer und überall syncronisieren, und abrufen, wo man eine Internetverbindung hat. Auch die Anleitungen sind inzwischen sehr anwenderfreundlich und leiten einen durch die ersten Schritte. Das Prinzip ist bei allen Anbietern das gleiche.

  • Man registriert sich online und bekommt seinen (kostenlosen) Speicherplatz umgehend freigeschalten.
  • Man installiert die entsprechende Software/App des Anbieters und legt den Speicherplatz des zu synchronisierenden Ordners fest. Natürlich funktioniert das Ganze auch ohne die Software des Anbieters. Man kann alle Dateien auch manuell hochladen, herunterladen, verwalten und freigeben.
  • Man verschiebt oder kopiert die Dateien in den entsprechenden Ordner.
  • Im Hintergrund werden dann alle Dateien auf den Onlinespeicher kopiert.
  • Man kann dann natürlich noch die Dateien für andere Menschen oder Gruppen freigeben, sodass sich auch andere die Fotos und Dokumente ansehen oder sogar bearbeiten können (das ist aber Einstellungssache und meist sehr einfach und intuitiv machbar).

Der Nachteil an der ganzen Geschichte ist, dass ich entweder alle Dateien in meinen Ordner auf dem Rechner, den ich zur Synchronisation angegeben habe kopieren oder verschieben muss. Also habe ich entweder alle Dateien (die ich auch in der Cloud haben möchte) doppelt auf meinem Rechner, oder ich muss in dem Syncronisationsordner arbeiten. Im Prinzip gilt: Alles was ich in dem ausgewählten Syncronisationsordner auf meiner Festplatte mache, das passiert auch auf dem Onlinespeicher. Lösche ich dort etwas, ist es auch online weg. Benennne ich eine Datei um, wird sie auch in der Cloud denn anderen Namen erhalten. Bearbeite ich sie, wird die aktualisierte Version die ältere ersetzen.
Hier mal eine kleine Auflistung der gängigsten Dienste:

Onedrive (Microsoft): Seit der Einführung von Windows 10 für mich ein absolutes Muß für jeden Windowsnutzer, zu dem ich auch gehöre. Früher hieß der Dienst SkyDrive. Nun umgetauft bekommt man wahnsinnige 15 GB geschenkt. Wenn man die entsprechende App auf sein Smartphone oder Tablett installiert hat und die Kamerasicherung aktiviert hat, gibt es automatisch und dauerhaft 3 GB kostenlos dazu! Es können weitere max. 5GB durch Freundschaftswerbung verdient werden. – Wer sich über DIESEN LINK registriert, bekommt schon einmal 500 MB geschenkt!) Onedrive bietet zudem die Möglichkeit, Officedateien, die dort hochgeladen wurden, von jedem Rechner aus zu bearbeiten. Mich stören am Onedrive lediglich 3 Dinge:

  1. Der Anbieter ist Microsoft. Hat sicherlich auch diverse Vorteile. Aber Microsoft ist ein solcher Gigant und vielen Leuten ein Dorn im Auge. Zudem ist Microsoft gerne mal Ziel von Hackern, die diesem Giganten schaden wollen.
  2. Das elendige Problem mit den Passwörtern. Bei Onedrive ist es leider so, dass man ein Passwort, welches man irgendwann einmal dort benutzt hat, nie wieder benutzen darf. Also müssen all die bisher benutzten Passwörter auch in irgendeiner Datenbank gespeichert werden – bedenklich!
  3. Zur Registrierung muss man ein Mircrosoftkonto angeben. Wenn man keins hat, kann man sich schnell, kostenlos und unkompliziert anmelden.

Dropbox: Der wohl am meisten verbreitete Dienst neben bietet in der Basis 2 GB Speicherplatz an. Wenn man Freunde wirbt und sich diese auch bei Dropbox registrieren und die Software installieren, bekommt man pro geworbenen Freund 500 MB dazu (maximal 16 GB on Top). Die Software und Apps für Smartphones, Tabletts und PC gibt es natürlich auch. Dropbox hat es in meinen Augen bisher am weitesten geschafft. Viele Onlinedienste haben bereits Dropbox implementiert. Somit ist es recht einfach, Daten, die man in der Dropbox hat, einfach in einen anderen Dienst einzufügen. Was mich bei der Dropbox stört, ist die Übersichtlichkeit. Man kann Ordner und Unterordner anlegen, wie bei den anderen Diensten auch, aber die Vorschaubilder (Thumbnails) sind für mich zu klein. Neuerdings wurde eine Galerie (Carousel) eingefügt, was die Vorschau für Fotos wesentlich verbessert. Grundfunktionen wie Freigabe und Löschen einzelner oder mehrerer Fotos ist damit übersichtlicher möglich. Zur Registrierung sind lediglich ein Name, Nachname, e-mail und ein Passwort nötig.

Google Drive: Hier bekommt man 15 GB kostenlosen Speicher. Wem das nicht reicht, der bekommt für $1,99/Monat weitere 100 GB. Man kann alle möglichen Dateien hochladen. Office- und Google Dateien kann man auch von jedem PC aus online weiterbearbeiten. Vorsicht mit MS-Officedateien! Wenn diese online mit Google bearbeitet wurden, kann es passieren, dass diese nicht mehr kompatibel sind mit MS Office (mir wurden bei der Konvertierung einer Exceldatei einige Formeln unbrauchbar gemacht). Übliche Apps für Smartphone, Tablett und PC sind natürlich auch verfügbar. Wer bereits ein Konto bei Google hat (z.B. für youtube, GMail oder den Appstore für das Smartphone) kann mit diesem Zugang auch das GoogleDive nutzen.

T-Online: Wahnsinnige 25 GB bietet die Telekom für jeden Nutzer kostenlos an. Wie bei allen anderen Diensten ist hier lediglich die Registrierung mit den nötigsten Daten verlangt. Allerdings bekommt man gleichzeitig noch eine kostenlose Mailadresse von T-Online. Aber die muss man ja nicht nutzen, wenn man nicht möchte. Das Ganze nennt sich T-Online Mediencenter und ist nach der Anmeldung / Registrierung verfügbar. Amazon: bietet 5 GB kostenlos, alles weitere ab 8 € pro Jahr. Natürlich bietet Amazon auch die entsprechenden Apps und Softwarelösungen für Smartphone, Tablett PC und TV (Amazons Fire-TV). Den Dienst von Amazon nutze ich nicht. Somit kann ich über die Funktionalitäten nicht wirklich viel sagen.

Mein absoluter Favorit ist trotz meiner Abneigung zu Microsoft das Onedrive von Microsoft. Auch das Google Drive nutze ich rege zum Datenaustausch. Die Dropbox habe ich inzwischen etwas vernachlässigt. Die 25 GB von der Telekom (T-Online) nutze ich lediglich als Backup (Datensicherung) für selten genutzte, aber wichtige Daten. Wer vor hat, Videos hochzuladen, dem kann ich momentan leider nur Youtube empfehlen, weil diese doch sehr viel Speicherkapazität benötigen. Es gibt auch noch andere Palttformen wie z.B. vimeo, aber zu denen kann ich noch nichts sagen.

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