Die eigene Webseite erstellen

Eine eigene erfolgreiche Internetpräsenz erstellen kann jeder.

Ich habe es ja schließlich auch geschafft! 😉

Vorausgesetzt, man ackert nicht einfach drauf los, sonder macht sich vorher ein paar Gedanken darüber. Und ich möchte hier ein paar Denkanstöße geben, damit auch deine erste eigene Webseite erfolgreich online gehen kann.
Die entscheidenden Fragen, die du dir stellen solltest, bevor du dich daran macht, über eigene Webseiten nachzudenken sind meines Erachtens folgende:

  1. Wofür möchte ich eine Webseite erstellen?
  2. Darf die Seite Geld kosten, bzw. möchte ich mit der Seite Geld verdienen?
  3. Mit welchem Programm möchte ich die Seite erstellen und verwalten?

Zu 1. Wofür erstelle ich meine eigene Webseite:

Möchte ich eine rein private Seite erstellen,

die ich hauptsächlich Bekannten, Verwandten und Freunden zeigen möchte, so kann ich dies durchaus mit einem kostenlosen Anbieter tun.
Kostenlos?! – Ja, völlig kostenlos.

Allerdings, mit kleinen Einschränkungen.
Man bekommt schon eine vollwertige Webseite, die je nach Anbieter mehr oder weniger aufdringliche Werbebanner des Anbieters enthält.
Außerdem hängt meistens der Anbieter seine Endung an die Adresse der Webseite (abc.jimdo.com, abc.wordpress.org …).
Der Speicherplatz und die Funktionen sind in der Regel auch etwas begrenzt, aber normalerweise völlig ausreichend und sehr nutzerfreundlich. Es sei denn, man möchte viele hochauflösende Fotos in die Seite einbinden. Aber da gibt es ja inzwischen auch schon Alternativen mit den “Clouddiensten

Im Großen und Ganzen kann man aber dennoch eine recht ansehnliche Seite erstellen.
Ich hatte so z.B. eine völlig kostenlose Seite über unsere zu vermittelnden Pflegekatzen erstellt, hauptsächlich um zu testen, ob es denn überhaupt technisch für mich möglich und sinnvoll ist, so ein Projekt zu realisieren, ohne die kleinsten Vorkenntnisse zu haben.
Ich habe dann Jimdo gefunden und nach und nach die Seite:
Pflegekatzen-Erkelenz.jimdo.com erstellt. (diese ist noch online, wird aber nicht mehr aktualisiert)
Wie man sieht, hängt hinter dem von mir gewählten Namen der Seite „Pflegekatzen-Erkelenz“ noch der Name des Anbieters (Jimdo.com) dran. Dieses Manko hat mich aber nicht wirklich gestört. Inzwischen habe ich aus unterschiedlichen Gründen eine komplett neue Webseite unter www.Pflegekatzen-Erkelenz.de erstellt.
Inzwischen ist das erstellen und Betreiben meiner Seiten eine Art Hobby für mich geworden, mit dem ich ganz nebenbei auch noch ein ganz klein wenig Geld verdiene. Zumindest würde ich das gerne.
Neben dieser Seite, die du ja offensichtlich gefunden hast, betreibe ich auch noch die Webseite www.OttoNormalKonsument.de, auf der ich über Produkte, vegetarische und vegane Lebensmittel und Rezepte berichte.

 

Möchte ich eine geschäftliche Webseite erstellen,

die ich meinen Kunden oder Auftraggebern präsentieren möchte, so würde ich nicht empfehlen, auf einen kostenlosen Anbieter zu setzen. Es macht in meinen Augen einen unprofessionellen Eindruck und lässt sich auch nicht so gut anpreisen. Stell dir doch mal vor, du wirst nach der Adresse deiner geschäftlichen Webseite gefragt.
Was klingt für dich besser?: MeineFirma.de oder MeineFirma.Jimdo.com

Bei Kunden und Interessenten sieht es immer unprofessionell aus, wenn du eine Subdomain (MeineFirma.jimdo.com oder MeineFirma.wordpress.org) angeben musst.

 

2. Darf die eigene Webseite Geld kosten, oder will ich damit sogar Geld verdienen?

Wenn ich die Frage in den Raum stelle:

Darf meine eigene Webseite Geld kosten?

Dann rede ich über Unsummen! – Nein, nicht wirklich.
Eine einzelne vollwertige Webseite kannst du aktuell bereits für 16 Cent pro Monat bekommen. (da wäre ich aber vorsichtig. – Meist zu wenig Speicherplatz, zu wenige/falsche Datenbanken, langsame Server).
Nach oben sind natürlich kaum Grenzen gesetzt. Es gibt inzwischen unzählige Anbieter von Webseiten.
Eine sehr schöne Übersichtsplattform mit diversen Filtermöglichkeiten bietet die Webhostlist.de.

Einige einige Beispiele:

  • One.com – Ein Jahr alles kostenlos austesten* (ab 1,79€ je Monat),
  • Jimdo.com* (kostenlos oder ab 5,00 € je Monat) oder
  • Webgo24* (3 Monate gratis, danach ab 5,95 je Monat für 3 Domains (Adressen) + massenhaft Speicherplatz) ►►►Dort habe ich meine Seiten aktuell auch gehostet 😉 EMPFEHLUNG für mehrere Seiten
  • WordPress.org ( kostenlos oder ab 6,67 € pro Monat – Läuft nur mit WordPress).

 

Natürlich buhlen alle um Kunden und preisen ihre Dienste an. Ich glaube, wirklich schlechte gibt es heutzutage nicht mehr, zumindest nicht, wenn der Serverstandort in Deutschland liegt.

Bei One.com* gibt es aktuell sogar das erste Jahr komplett gratis!

 

Solltest du  sogar vorhaben, mit deiner Webseite Geld zu verdienen, und das ist sehr gut möglich, kann ich nur davon abraten, einen kostenlosen Anbieter zu nehmen.
Wenn du Werbung schalten willst, gibt es zwar Werbepartner die eine sogenannte Subdomain akzeptieren, aber spätestens, wenn du mit Google oder sogenannten Affiliate-Netzwerken (wie z:B.Adcell.de*) in Verbindung kommst, liegen dir da Steine im Weg.

die eigene webseite erstellen

Viele Networker versuchen mit sogenannten Partnerlinks, Also Werbelinks von Amazon und ebay Geld zu verdienen. Auch ich versuche das. Momentan aber noch recht bescheiden.Bei beiden Partnerprogrammen kannst du dich recht problemlos registrieren und diese aktivieren.

Solltest du vorhaben, bei ebay einzukaufen, so empfehle ich dich vorher dort zu registrieren. Sobald du bei ebay freigeschalten bist, bekommst du (noch) die Provisionen auch für eigene Käufe.
Bei Amazon ist das leider ausgeschlossen.


3. Welche Software setze ich für meine eigene Webseite  ein:

Jede Webseite muss erstellt werden, genau wie ein Textdokument, eine Tabelle oder Präsentation.
Es gibt inzwischen sehr viele unterschiedliche auch kostenlose Programme für diese Aufgabe, die sogenannten Webeditoren, oder CMS (ContenManagementSysteme), die auch gerne als Baukasten bezeichnet werden.
Einige Anbieter, wie z.B. Jimdo setzen nur auf ihr eigenes CMS (Baukasten).
Die meisten der Domainanbieter, auch die der kostenlosen Angebote, haben inzwischen die populärsten kostenlosen Programme wie Joomla!, Drupal, Contao, xtCommerce 3, WordPress, Typo3 u.s.w. bereits als sogenannte „1-Klick Installationen“ im Angebot.
Somit entfällt ein lästiges, für Laien manchmal komplizierteres Einrichten.
Aber auch wenn du keine „1-Klick Installation“ vorfindest, ist das kein Beinbruch.
Meistens gibt es sehr detaillierte Anleitungen für die Installationen. Diese führst du dann Schritt für Schritt aus. Dafür brauchst  in der Regel auch keine Kenntnisse der Programmiersprachen.

Wichtig zu wissen ist, dass du bei einer erstellten Seite nicht einfach das CMS (z.B. von WordPress auf Joomla) wechseln kannst. Dazu sind diese viel zu verschieden.
Ein Providerwechsel mit dem gleichen CMS ist wiederum kein großes Problem, erfordert aber doch ein wenig Arbeit und einige Kenntnisse.
Diese Webseite habe ich übrigens in WordPress erstellt. Verwendete Plugins und Erweiterungen werde ich auf der Startseite auflisten.

Anfangs hatte ich diese Seite zwischendurch auch mal mit Joomla betrieben, habe mich der Einfachheit halber aber dann doch für WordPress entschieden. Das hieß für mich, dass ich alle Beiträge neu überarbeiten musste, alle Bilder neu hochladen und einbinden, alle Links neu erstellen und verknüpfen.
Ich hoffe, dass ich inzwischen alle angepasst habe. Solltest du noch einen fehlerhaften Link finden, würde ich es toll finden, wenn du mir den nennen würdest. ☻

Im Vergleich zu Jimdo fand ich die Erstellung der Seiten, Menüs und Abläufe anfangs doch etwas schwieriger, umständlicher und gewöhnungsbedürftig.
Vielleicht auch nur, weil ich mich an Jomdo gewöhnt hatte. Inzwischen habe ich mich in WordPress eingearbeitet und daran gewöhnt und komme super damit klar.
Inzwischen muss ich mich jetzt bei Jimdo wieder eingewöhnen, weil die alles neu gestaltet haben.

Das Internet (z.B. youtube) ist voll mit Erklärungen und Tutorials (Anleitungen) von jedem einzelnen CMS. Meine beiden Favoriten bei den CMS sind

WordPress (geeignet für flexible Inhalte und häufige Beiträge. und
Joomla (besser geeignet für statische Seiten, und Beiträge, die sich nicht ständig ändern)

Bevor du dich für einen Anbieter und ein Angebot entscheidest, solltest du prüfen, ob mit dem Angebot auch alle Voraussetzungen erfüllt werden, die für dein Vorhaben benötigst.

  • Wieviel Speicherplatz benötigst du? (viele hochauflösende Bilder sind relativ speicherhungrig)
  • Welche Domainendung möchtest du (.de, .com, .info, …..) → Bei den meisten Angeboten ist mindestens eine “.de” – Domain (also die Adresse MeineFirma.de) inklusive
  • Welche Software (Webeditor) willst du einsetzen und welche Voraussetzungen benötigt diese? (Datenbanken, php…)

Die meisten Anbieter geben an, welches Paket für welche Software geeignet ist. Grundsätzlich gilt, wenn die “1Klick Installation” verfügbar ist, dann funktioniert das natürlich auch.

Wie genau du dann dein Seite erstellst, ist dann abhängig von deinen Vorstellungen und den technischen Möglichkeiten deines gewählten Anbieters und des Webeditors.
Die Bindung an einen Anbieter ist in der Regel eine langfristigere Geschäftsbeziehung.
Überstürze nichts mit deiner Entscheidung und wäge Vor- und Nachteile ab.

 

Setze Prioritäten!

Es bringt nichts, wenn du das absolute Schnäppchen buchst, deine Domain (die Adresse der Webseite) registrierst und dann feststellen musst, dass deinem Paket eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung deiner Pläne fehlt.
Das Internet ist voll mit größtenteils sehr guten Anleitungen und Supportportalen der einzelnen Webprogramme. Scheue dich nicht, sondern probiere es z.B. mit einem kostenlosen Anbieter oder Testaccount aus! Auch ich habe es geschafft – und zwar mit NULL Ahnung 😉

 

Nun viel Spaß und Erfolg!

 

Solltest du noch Fragen oder Anmerkungen haben, unten ist ein Kommentarfeld. 😉

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